Warum die Küche einen eigenen Termin bekommt
Beim Rest der Wohnung entscheidet sich am Zielort, wo ein Schrank hinkommt. Bei der Küche entscheidet sich das vorher – oder es passt nicht. Wir messen den neuen Raum aus, bevor wir die alte Küche anfassen: Wo liegen Wasser, Abfluss und Starkstrom, wo sitzt der Dunstabzug, wie tief ist die Nische für den Kühlschrank, welche Wand ist tragend.
Erst danach steht fest, ob die Küche eins zu eins übernommen werden kann, ob ein Schrank entfällt oder ob die Arbeitsplatte gekürzt werden muss. Diese Antwort vor dem Abbau zu haben, ist der Unterschied zwischen einem Tag Arbeit und einem halben Umbau.
Der Abbau selbst läuft dann in fester Reihenfolge: Geräte abklemmen und einzeln sichern, Arbeitsplatte lösen, Hängeschränke vor den Unterschränken, Beschläge beschriftet am jeweiligen Korpus. Was zusammengehört, bleibt zusammen – das spart beim Aufbau mehr Zeit, als es beim Abbau kostet.
Aufmaß vorab
Maße, Anschlüsse und Nischen am neuen Ort, bevor der erste Schrank gelöst wird.
Geräte einzeln
Backofen, Kühlschrank und Spülmaschine werden getrennt verpackt und stehend transportiert.
Arbeitsplatte
Kürzen, neu ausschneiden und abdichten statt neu kaufen, wo der Zustand es hergibt.
Sockel und Blenden
Werden an die neue Geometrie angepasst – dort entscheidet sich, ob es aussieht wie geplant.

